Die Top 10 der intelligentesten Hunderassen.

Das Hunde weitaus mehr drauf haben als ‚Sitz‘ und ‚Platz‘ wissen inzwischen wohl die aller meisten. Hunde sind hochsensible und feinfühlige Wesen, die sich allem voran durch ihren unfassbare Geruchssinn auszeichnen. Unsere Hunde verfügen im Durchschnitt über 125 bis 220 Millionen Riechzellen und nehmen ihre Umwelt zum größten Teil über die Nase wahr. Zum Vergleich: Menschen verfügen im Schnitt nur über lediglich fünf Millionen Riechzellen. Nich selten wird unseren vierbeinigen Nasentieren daher auch nachgesagt, sie hätten einen sechsten Sinn, mit dem sie Emotionen erfühlen können und sogar oft über eine bessere Menschenkenntnis verfügen als wir selbst. 

“Der Hund ist der sechste Sinn des Menschen.” – (C. F. Hebbel)

Intelligenz beim Hund kann sich ganz unterschiedlich äußern. Einige Hunderassen erweisen sich als echte Problemlöser, andere sind wahre Meister darin mehrere Kommandos innerhalb kürzester Zeit zu erlernen. Wiederum anderen liegt es im Blut Situationen schnell zu analysieren und zu bewerten, um Gefahren zu erkennen und die Familie oder die Herde zu schützen.

Durch ihre ausgezeichnete Beobachtungsgabe erkenne sie Muster und Abläufe schnell ohne das wir sie gezielt trainiert haben – oft sogar noch bevor sie uns selbst bewusst sind. Oder könnt Ihr Euch daran erinnern Euerm Hund bewusst beigebracht zu haben, wie ein geölter Blitz angeflitzt zu kommen, sobald die Kühlschranktür aufgeht oder eine Tüte raschelt. Oder gar wie man eine Türklinke betätigt 😉 ?

Wir haben einige der intelligentesten Hunderassen für Euch zusammengestellt, um rauszufinden, was sie so intelligent macht.

Los geht’s mit dem, vielleicht nicht ganz so bekannten, Australien Cattle Dog.

Australien Cattle Dog.

Australien Cattle Dog

Australien Cattle Dog

Ein Australien Cattle Dog ist ein robuster, intelligenter und stämmiger Hund. Speziell die Rüden gelten als äußerst rangbewusst und scheuen sich nicht vor Auseinandersetzungen. Der Name verrät bereits, dass sie ursprünglich aus Australien kommen und als Arbeits- und Wachhund gezüchtet wurden. Es sind äußerst widerstandsfähige Hunde mit nahezu unendlicher Energiereserve und Ausdauer. Die guten Wächter neigen zum schnappen und eignen sich daher nicht als Familienhund.

Border Collie.

Border Collie

Border Collie

Der Border Collie ist einer der beliebtesten Arbeits- und Hütehund und zählt unbestritten zu den intelligentesten Hunderassen. Wie der Name schon vermuten lässt, wurde er anfangs vor allem an Grenzen eingesetzt (‚border‘ = Grenze). Der ursprünglich aus Großbritannien stammende Hund gilt als klug, loyal, liebevoll und energisch. Es ist eine intelligente und energievolle Rasse, die einen aufmerksamen und aktiven Besitzer braucht. Der Border Collie ist ein Perfektionist mit großer Ausdauer und Tatendrang, den man in die richtige Richtung lenken muss. Langweilt er sich reagiert er schnell destruktiv.

Deutscher Schäferhund.

Deutscher Schäferhund

Deutscher Schäferhund

Der allseits bekannte Schäferhund zählt zu den Gebrauchshunden (ursprünglich Hütehunde) und wird oft auch als „Allrounder“ bezeichnet. Heute wird er gerne auch als Diensthund für die Polizei, die Bundeswehr, den Zoll oder Rettungs-, Such-, und Spürhund eingesetzt. Er gilt als klug, mutig und lernwillig. Die Intelligente und motivierte Rasse fühlt sich in einem strukturierten Alltag mit viel Beschäftigung am wohlsten. Leider leidet die Rasse heutzutage häufig an Hüftdysplasie und Verdauungsproblemen.

Doberman Pinscher.

Doberman Pinscher

Doberman Pinscher

Die, zum Schutz vom Steuereintreiber Louis Dobermann, gezüchtete Wachhunderasse wird heute auch als Polizeihund, bei der Bundeswehr oder als Wachhund eingesetzt. Der Doberman gilt als furchtlos, aufmerksam, intelligent und temperamentvoll. Viele verbinden mit dieser Rasse ein „Macho-Image“. Durch Überzüchtung neigt der Doberman inzwischen zur Aggression und zum Angstbeißen, weshalb sie eher was für erfahrende Hundebesitzer ist und nicht als Familienhund in Frage kommt.

Golden Retriever.

Golden Retriever

Golden Retriever

Der Golden Retriever wurde früher als Jagdhund, genauer gesagt als Apportierhund für Vogelwild, eingesetzt. Heute meist noch als Blinden- oder Gehörlosenhund, als Rettungshund oder einfach als treuer Familienhund. Seine typischen Charaktereigenschaften sind Intelligenz, Geduldigkeit, Freundlichkeit, Ruhe und Achtsamkeit. Sein geselliges und liebenswertes Wesen zeichnete ihn lange aus. Überzüchtung führt allerdings immer häufiger zu charakterlichen und gesundheitlichen Defiziten dieser Rasse.

Labrador Retriever.

Labrador Retriever

Labrador Retriever

Nein. Es sind keine bloßen Fressmaschinen 😀 auch wenn der Eindruck bei nahezu allen Vertretern dieser Rasse schnell entstehen könnte. Spaß beiseite. Labradore sind wohl einer der bekanntesten und beliebtesten Hunderassen. Der Labrador ist intelligent, gutmütig, achtsam und freundlich. Er verspürt einen starken Wunsch danach, seinem Besitzer zu gefallen. Wegen seiner gelehrigen, fröhlichen und folgsamen Natur, seinem großen Appetit und der Energie, gilt er als beliebter und geselliger Begleit- und Familienhund, der aber durchaus auch als Drogenspürhund, Rettungshund, Assistenzhund und als Blindenhund eingesetzt wird.

Papillon.

Papillon

Papillon

Der Papillon kommt ursprünglich aus Frankreich. Besser bekannt ist er unter dem Namen „Schmetterlingshund“, den er aufgrund seiner großen Ohren und dem typischen Fellmuster im Gesicht erhalten hat, was durchaus an einen Schmetterling erinnern kann. Er gilt als idealer Begleithund. Er hat ein freundliches, wachsames und glückliches Wesen und gilt als leicht zu erziehen. Keineswegs ist der Papillon nur ein Schoßhund. Die Rasse hat viel Energie, eine schnelle Auffassungsgabe, liebt Aktivität im Freien und kann sehr vereinnahmend sein. Sie sind schnell, athletisch und bestechen durch ihre verspielte Art. Wenn ihre Energie richtig kanalisiert wird, sind sie ganz wunderbare Begleiter.

Pudel.

Pudel

Pudel

Der Pudel wird oft unterschätzt, da man leider oft direkt das Bild eines frisierten Modehundes in den Kopf bekommt. Tatsächlich wird der Pudel aber oft als Katastrophenhund, Leichensuchhund und Blindenführhund ausgebildet – und zwar mit großem Erfolg. Sie haben sich den Platz unter den Top 10 der intelligentesten Hunderassen wohl verdient! Ein Pudel (vom Zwergpudel bis hin zum Großpudel) zeichnet sich durch eine überdurchschnittliche Lernfähigkeit aus. Es sind extrem intelligente, gelehrige, anpassungsfähige und unterhaltsame Alltagsgefährten. Übrigens: Seinen Namen trägt der Pudel aufgrund seiner früheren Bestimmung „puddeln“, ein mitteldeutsches Wort für „im Wasser planschen“.

Rottweiler.

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Der Rottweiler wurde ursprünglich als Hüte- und Zughunde gezüchtet und wurden gerne auch als Hofhund eingesetzt. Es sind keine Kampfhunde, wie fälschlicherweise häufig angenommen wird! Ihr häufig ungerechtfertigter Ruf eilt ihnen aber leider voraus. Bei guter Sozialisierung sind sie in den Händen von erfahrenen Besitzern allerdings intelligente, nette und gelehrige Hunde. Sie gelten als lebenstüchtig, kinderlieb, gehorsam und anhänglich, aber auch als launisch und bestimmend mit einem starken Beschützerinstinkt.

Shetland Sheepdoog (kurz: „Sheltie“).

Shetland Sheepdog ("Sheltie")

Shetland Sheepdog (“Sheltie”)

Der intelligente, freundliche, lernbereite und gutmütige Hund findet als Hüte-, Begleit-, Rettungs- und Therapiehund seine Verwendung. Er sieht aus wie ein kleiner proportionierter Langhaar-Collie und wurde ursprünglich zum einkreisen, treiben, hüten und bewachen der Shetland-Schafe gezüchtet. In aller Regel ist diese Rasse freundlich zu Kindern und Artgenossen und sie hat einen mutigen und neugierigen Geist. Daher gelten sie auch als hochgelehrig, erfreuen sich meist einer guten Gesundheit und lieben abwechslungsreiche Beschäftigung. Shelties sind hochsensibel und deshalb auch problemlos in der Lage die Stimmungen seiner Besitzer schnell zu erkennen.

Und jetzt seid Ihr dran! Stimmt Ihr mit unseren Top 10 der intelligentesten Hunderassen überein?

vk.